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Birštonas Museum

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Vytauto Str. 9, Birštonas
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Was nur wenigen bekannt ist, dass das Mineralwässer Kurort bis zu Unabhängigkeitserklärung Privateigentum war. Noch interessanter ist der Fakt, das schriftliche Quellen über Birštonas sogar bis in das 14. Jahrhundert reichen, als die gut befestigte Holz Burg in der Neuen Preußischen Chronik von Wigand von Marburg erwähnt wurde. Im Jahr 1382 wurde es dem Großmagister des Kreuzritterordens mitgeteilt, dass am Nemunas ein Gutshof am salzigen Wasser entdeckt worden ist. Und dieses – sogar fast 500 Jahre vor der offiziellen Erteilung des Kurort-Status!

Als Erholungsoase wurde das Städtchen im 19. Jh. immer bekannter, besonders nachdem der in der Nähe gewesene Kurort Stakliškės abgebrannt ist. Im Jahr 1854 wurde für die Gründung des Kurortes auch die offizielle Erlaubnis erteilt, darum haben sich der Schlossherr Adomas Bartoševičius und der Arzt Benediktas Bilinskis gekümmert. Nach einigen Jahrzenten hatte der Schlossherr aus Jieznas Ignotas Kvinta den Kurort erworben und es ausgebaut, später wurde Frau Lidija Miller-Kochanovskienė zur Eigentümerin. Das in den Jahren des Ersten Weltkrieges sehr gelittene Städtchen, ging nach der Unabhängigkeitserklärung in die Staatshände über und der Verein des Litauischen Roten Kreuzes kümmerte sich darum.
Jeder, der in Birštonas nicht nur Mineralwasserquelle, sondern auch besondere Muster der hölzernen Zwischenkriegsarchitektur sucht, oder die Geschichte der Stadt ausführlicher kennenlernen möchten, sollte dem Förster Antanas Katelė dankbar sein.

Der im Kurort arbeitende Förster beschloss mit Zimmervermietung an Urlauber sich was dazuzuverdienen. Mit diesem Ziel wurde 1932-1933 die Holzvilla gebaut, die auch jeden anderen Kurort zu damaliger Zeit bereichert hätte. Bis zur Okkupation kamen hier die Lehrer unter, die zum Kräfteaufbau nach Birštonas kamen. Die Eigentumsvilla wurde später zum staatlichen Ferienhaus Ramunė.

In diesem durch seine asymmetrische Komposition bezaubernden und mit zwei Türmchen geschmückten Holzhaus wurde im Jahr 1967 das Birštonas Museum eingerichtet. Hierher gelangen Sie über einen eindrucksvollen Eingang, der von einem von Säulen gestützten und Schnitzereien geschmückten, trapezförmigen Balkon bedeckt ist.

Den Anfang für das Museum gab Petras Kazlauskas. Der Geografielehrer sammelte mit seinen Schülern des Kurses der Heimatgeschichte Dokumente, Presseausschnitte, Fotos und andere Mosaikdetails der Kurortgeschichte. 1966 wurde diese Sammlung im Sanatorium Tulpė ausgestellt, später bekam das Museum eigene Räume. Heute lernen Sie in der Ausstellung die Geschichte und die moderne Stadt Birštonas kennen.

Birštonas Museum

Vytauto Str. 9, Birštonas

Was nur wenigen bekannt ist, dass das Mineralwässer Kurort bis zu Unabhängigkeitserklärung Privateigentum war. Noch interessanter ist der Fakt, das schriftliche Quellen über Birštonas sogar bis in das 14. Jahrhundert reichen, als die gut befestigte Holz Burg in der Neuen Preußischen Chronik von Wigand von Marburg erwähnt wurde. Im Jahr 1382 wurde es dem Großmagister des Kreuzritterordens mitgeteilt, dass am Nemunas ein Gutshof am salzigen Wasser entdeckt worden ist. Und dieses – sogar fast 500 Jahre vor der offiziellen Erteilung des Kurort-Status!

Als Erholungsoase wurde das Städtchen im 19. Jh. immer bekannter, besonders nachdem der in der Nähe gewesene Kurort Stakliškės abgebrannt ist. Im Jahr 1854 wurde für die Gründung des Kurortes auch die offizielle Erlaubnis erteilt, darum haben sich der Schlossherr Adomas Bartoševičius und der Arzt Benediktas Bilinskis gekümmert. Nach einigen Jahrzenten hatte der Schlossherr aus Jieznas Ignotas Kvinta den Kurort erworben und es ausgebaut, später wurde Frau Lidija Miller-Kochanovskienė zur Eigentümerin. Das in den Jahren des Ersten Weltkrieges sehr gelittene Städtchen, ging nach der Unabhängigkeitserklärung in die Staatshände über und der Verein des Litauischen Roten Kreuzes kümmerte sich darum.
Jeder, der in Birštonas nicht nur Mineralwasserquelle, sondern auch besondere Muster der hölzernen Zwischenkriegsarchitektur sucht, oder die Geschichte der Stadt ausführlicher kennenlernen möchten, sollte dem Förster Antanas Katelė dankbar sein.

Der im Kurort arbeitende Förster beschloss mit Zimmervermietung an Urlauber sich was dazuzuverdienen. Mit diesem Ziel wurde 1932-1933 die Holzvilla gebaut, die auch jeden anderen Kurort zu damaliger Zeit bereichert hätte. Bis zur Okkupation kamen hier die Lehrer unter, die zum Kräfteaufbau nach Birštonas kamen. Die Eigentumsvilla wurde später zum staatlichen Ferienhaus Ramunė.

In diesem durch seine asymmetrische Komposition bezaubernden und mit zwei Türmchen geschmückten Holzhaus wurde im Jahr 1967 das Birštonas Museum eingerichtet. Hierher gelangen Sie über einen eindrucksvollen Eingang, der von einem von Säulen gestützten und Schnitzereien geschmückten, trapezförmigen Balkon bedeckt ist.

Den Anfang für das Museum gab Petras Kazlauskas. Der Geografielehrer sammelte mit seinen Schülern des Kurses der Heimatgeschichte Dokumente, Presseausschnitte, Fotos und andere Mosaikdetails der Kurortgeschichte. 1966 wurde diese Sammlung im Sanatorium Tulpė ausgestellt, später bekam das Museum eigene Räume. Heute lernen Sie in der Ausstellung die Geschichte und die moderne Stadt Birštonas kennen.

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