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Das Kurhaus

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B. Sruogos Str. 2, Birštonas
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Was nur wenigen bekannt ist, dass der Mineralwässer Kurort bis zu Unabhängigkeitserklärung Privateigentum war. Noch interessanter ist der Fakt, das die schriftlichen Quellen über Birštonas sogar bis in das 14. Jahrhundert reichen, als die gut befestigte Holz Burg in der Neuen Preußischen Chronik von Wigand von Marburg erwähnt wurde. Im Jahr 1382 wurde es dem Großmagister des Kreuzritterordens mitgeteilt, dass am Nemunas ein Gutshof am salzigen Wasser entdeckt worden ist. Und dieses – sogar fast 500 Jahre vor der offiziellen Erteilung des Kurort-Status!

Als Erholungsoase wurde das Städtchen im 19. Jh. immer bekannter, besonders nachdem der in der Nähe gewesene Kurort Stakliškės abgebrannt ist. Im Jahr 1854 wurde für die Gründung des Kurortes auch die offizielle Erlaubnis erteilt, darum haben sich der Schlossherr Adomas Bartoševičius und der Arzt Benediktas Bilinskis gekümmert. Nach einigen Jahrzenten hatte der Schlossherr aus Jieznas Ignotas Kvinta den Kurort erworben und es ausgebaut, später wurde Frau Lidija Miller-Kochanovskienė zur Eigentümerin. Das in den Jahren des Ersten Weltkrieges sehr gelittene Städtchen, ging nach der Unabhängigkeitserklärung in die Staatshände über und der Verein des Litauischen Roten Kreuzes kümmerte sich darum.

Das Kurhaus in Birštonas ist das einzige Gebäude dieser Art im ganzen Litauen, das zu erhalten und wiederherzustellen gelungen ist.

Das erste Kurhaus wurde schon im Jahr 1855 in seinen Aufzeichnungen des polnischen Poeten Wladislaw Syrokomla erwähnt. In den aus dem Jahr 1921 stammenden Dokumenten wurde festgehalten, dass dieses Gebäude ziemlich verlassen gewesen sei. Nachdem Wiederaufbau wurden dort an Feiertagen Orchesterkonzerte veranstaltet. 1931 wurde das alte Gebäude abgerissen und an seiner Stelle ein neues gebaut. Das neue Kurhaus wurde von dem Architekten Romanas Steikūnas, welcher für eines der vielseitigsten Architekten der Zwischenkriegszeit in Litauen gehalten wird, entworfen.

Bei der Erschaffung eines der wichtigsten Gebäude des Kurortes, komponierte der Architekt moderne Elemente (zum Beispiel, die Lösung der Fenster im Erdgeschoss) und nationale Stildetails – solche wie Stuckleisten. Die Kurortverwaltung ließ jedes Jahr das Gebäude erneuern und verbessern, daneben wurde ein Mineralwasser-Pavillon gebaut.

Das in den Jahren des Zweiten Weltkrieges im hölzernen Kurhaus entflammte Feuer zerstöre das Interieur. 1960 wurde das Kurhaus rekonstruiert und mit für die Zwischenkriegszeit nicht typischen Details ergänzt. Heute gibt es hier ein Restaurant, ein Konzertsaal, hier werden Ausstellungen veranstaltet.

Das Kurhaus

B. Sruogos Str. 2, Birštonas

Was nur wenigen bekannt ist, dass der Mineralwässer Kurort bis zu Unabhängigkeitserklärung Privateigentum war. Noch interessanter ist der Fakt, das die schriftlichen Quellen über Birštonas sogar bis in das 14. Jahrhundert reichen, als die gut befestigte Holz Burg in der Neuen Preußischen Chronik von Wigand von Marburg erwähnt wurde. Im Jahr 1382 wurde es dem Großmagister des Kreuzritterordens mitgeteilt, dass am Nemunas ein Gutshof am salzigen Wasser entdeckt worden ist. Und dieses – sogar fast 500 Jahre vor der offiziellen Erteilung des Kurort-Status!

Als Erholungsoase wurde das Städtchen im 19. Jh. immer bekannter, besonders nachdem der in der Nähe gewesene Kurort Stakliškės abgebrannt ist. Im Jahr 1854 wurde für die Gründung des Kurortes auch die offizielle Erlaubnis erteilt, darum haben sich der Schlossherr Adomas Bartoševičius und der Arzt Benediktas Bilinskis gekümmert. Nach einigen Jahrzenten hatte der Schlossherr aus Jieznas Ignotas Kvinta den Kurort erworben und es ausgebaut, später wurde Frau Lidija Miller-Kochanovskienė zur Eigentümerin. Das in den Jahren des Ersten Weltkrieges sehr gelittene Städtchen, ging nach der Unabhängigkeitserklärung in die Staatshände über und der Verein des Litauischen Roten Kreuzes kümmerte sich darum.

Das Kurhaus in Birštonas ist das einzige Gebäude dieser Art im ganzen Litauen, das zu erhalten und wiederherzustellen gelungen ist.

Das erste Kurhaus wurde schon im Jahr 1855 in seinen Aufzeichnungen des polnischen Poeten Wladislaw Syrokomla erwähnt. In den aus dem Jahr 1921 stammenden Dokumenten wurde festgehalten, dass dieses Gebäude ziemlich verlassen gewesen sei. Nachdem Wiederaufbau wurden dort an Feiertagen Orchesterkonzerte veranstaltet. 1931 wurde das alte Gebäude abgerissen und an seiner Stelle ein neues gebaut. Das neue Kurhaus wurde von dem Architekten Romanas Steikūnas, welcher für eines der vielseitigsten Architekten der Zwischenkriegszeit in Litauen gehalten wird, entworfen.

Bei der Erschaffung eines der wichtigsten Gebäude des Kurortes, komponierte der Architekt moderne Elemente (zum Beispiel, die Lösung der Fenster im Erdgeschoss) und nationale Stildetails – solche wie Stuckleisten. Die Kurortverwaltung ließ jedes Jahr das Gebäude erneuern und verbessern, daneben wurde ein Mineralwasser-Pavillon gebaut.

Das in den Jahren des Zweiten Weltkrieges im hölzernen Kurhaus entflammte Feuer zerstöre das Interieur. 1960 wurde das Kurhaus rekonstruiert und mit für die Zwischenkriegszeit nicht typischen Details ergänzt. Heute gibt es hier ein Restaurant, ein Konzertsaal, hier werden Ausstellungen veranstaltet.

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