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Stadttheater Telšiai

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Respublikos Str. 18, Region Telšiai
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Die in der Kurischen Landschaft gebaute Stadt Telšiai ist schon seit dem Jahr 1450 bekannt. Im Jahr 1791 wurden der Stadt die Magdeburger Rechte erteilt. Im selben Jahr haben die Bernhardiner Mönche auf dem Hügel eine gemauerte Kirche gebaut, die dann 1926, als Bistum Telšiai gegründet wurde, zu einer Kathedrale wurde. Im Jahr 1793 wurde die erste Schule gegründet. Im Jahr 1875 wurde eine Jeschiwa eröffnet, die dann 1941 nach Cleveland umgezogen ist. Die Stadt Telšiai entwickelte sich schnell, sowohl am Ende des 19. Jh., wie auch in der Zwischenkriegszeit. Die im Jahr 1932 verlegte Eisenbahnlinie wurde zu einem der Faktoren des Wachstums der Niederlitauischen Hauptstadt, gemeinsam mit Wirtschaftsexpansion und gesellschaftlichen Initiativen. Das Vermächtnis des schnellen Wachstums der Stadt in der Zwischenkriegszeit – ein Gebäude Netzwerk in modernistischer Architektur.

Am 4. Oktober 1936 wurden in Telšiai drei Gebäude des modernistischen Stils feierlich eröffnet und eingeweiht. Eines davon – der im Zentrum der Stadt, neben dem Kirchenplatz, gebaute Kurie Saal des Bistums Telšiai – Žemaitė Theater.

„Zu dieser Zeit der Erneuerungsbewegung gab es in der Stadt Telšiai, abgesehen von dem Kinosaal „Džiugas“, keine für Theater Bedürfnisse geeigneten Räume. So habe ich im Jahr 1920, als Schauspieler seit dem Jahr 1907, dieses Defizit zu spüren bekommen. In meiner Initiative wurde der Verein „Baukomitee des niederlitauischen Theater Palastes der Stad Telšiai“ gegründet“, – schrieb einst der Kulturaktivist, ehemaliger Bürgermeister von Telšiai und Theaterschauspieler Feliksas Milevičius. In seinen Memoiren erzählte der aus Telšiai stammende Schauspieler, dass in den USA und Litauen Mittel für den Bau des Theaters gesammelt wurden, die Idee ist dann aber aufgrund der Untätigkeit des Vorsitzenden des Komitees, Jonas Mikulskis, gescheitert: „Das Glück ein Theater Palast bauen zu dürfen hatte die Kurie des Bistums Telšiai“.

Bischof Justinas Staugaitis, der schon einige Jahre in dem von Vladimiras Dubeneckis entworfenen Palast gewohnt hatte, unterstützte finanziell die Theateridee, für den schnellen und sogar Konflikte mit den Vertretern der lokalen Verwaltung verursachenden Bauprojekt stellte er 5 000 Litas zur Verfügung. Wie auch das heutige Žemaitė Gymnasium, so wurde auch das Theater, von dem in Prag studierten Architekten Steponas Stulginskis entworfen.

Das moderne, in dem für die Zwischenkriegszeit typischen, konstruktivistischen Stil gebaute Gebäude, erfüllte für die Stadt unterschiedliche Funktionen. Im Erdgeschoss waren Kasse des Theaters, Garderobe und ein Kaffee eingerichtet. Über einen separaten Eingang aus der A. Smetona Str. konnte man zu den sich hier befindenden Geschäften gelangen. Im ersten und zweiten Stockwerk war der Saal für Theatervorführungen und andere Veranstaltungen eingerichtet, hier konnten 260 Stadtbewohner und auch Stadtgäste Platz nehmen. Im Gebäude wurde auch die Bezirksverwaltung untergebracht.

Stadttheater Telšiai

Respublikos Str. 18, Region Telšiai

Die in der Kurischen Landschaft gebaute Stadt Telšiai ist schon seit dem Jahr 1450 bekannt. Im Jahr 1791 wurden der Stadt die Magdeburger Rechte erteilt. Im selben Jahr haben die Bernhardiner Mönche auf dem Hügel eine gemauerte Kirche gebaut, die dann 1926, als Bistum Telšiai gegründet wurde, zu einer Kathedrale wurde. Im Jahr 1793 wurde die erste Schule gegründet. Im Jahr 1875 wurde eine Jeschiwa eröffnet, die dann 1941 nach Cleveland umgezogen ist. Die Stadt Telšiai entwickelte sich schnell, sowohl am Ende des 19. Jh., wie auch in der Zwischenkriegszeit. Die im Jahr 1932 verlegte Eisenbahnlinie wurde zu einem der Faktoren des Wachstums der Niederlitauischen Hauptstadt, gemeinsam mit Wirtschaftsexpansion und gesellschaftlichen Initiativen. Das Vermächtnis des schnellen Wachstums der Stadt in der Zwischenkriegszeit – ein Gebäude Netzwerk in modernistischer Architektur.

Am 4. Oktober 1936 wurden in Telšiai drei Gebäude des modernistischen Stils feierlich eröffnet und eingeweiht. Eines davon – der im Zentrum der Stadt, neben dem Kirchenplatz, gebaute Kurie Saal des Bistums Telšiai – Žemaitė Theater.

„Zu dieser Zeit der Erneuerungsbewegung gab es in der Stadt Telšiai, abgesehen von dem Kinosaal „Džiugas“, keine für Theater Bedürfnisse geeigneten Räume. So habe ich im Jahr 1920, als Schauspieler seit dem Jahr 1907, dieses Defizit zu spüren bekommen. In meiner Initiative wurde der Verein „Baukomitee des niederlitauischen Theater Palastes der Stad Telšiai“ gegründet“, – schrieb einst der Kulturaktivist, ehemaliger Bürgermeister von Telšiai und Theaterschauspieler Feliksas Milevičius. In seinen Memoiren erzählte der aus Telšiai stammende Schauspieler, dass in den USA und Litauen Mittel für den Bau des Theaters gesammelt wurden, die Idee ist dann aber aufgrund der Untätigkeit des Vorsitzenden des Komitees, Jonas Mikulskis, gescheitert: „Das Glück ein Theater Palast bauen zu dürfen hatte die Kurie des Bistums Telšiai“.

Bischof Justinas Staugaitis, der schon einige Jahre in dem von Vladimiras Dubeneckis entworfenen Palast gewohnt hatte, unterstützte finanziell die Theateridee, für den schnellen und sogar Konflikte mit den Vertretern der lokalen Verwaltung verursachenden Bauprojekt stellte er 5 000 Litas zur Verfügung. Wie auch das heutige Žemaitė Gymnasium, so wurde auch das Theater, von dem in Prag studierten Architekten Steponas Stulginskis entworfen.

Das moderne, in dem für die Zwischenkriegszeit typischen, konstruktivistischen Stil gebaute Gebäude, erfüllte für die Stadt unterschiedliche Funktionen. Im Erdgeschoss waren Kasse des Theaters, Garderobe und ein Kaffee eingerichtet. Über einen separaten Eingang aus der A. Smetona Str. konnte man zu den sich hier befindenden Geschäften gelangen. Im ersten und zweiten Stockwerk war der Saal für Theatervorführungen und andere Veranstaltungen eingerichtet, hier konnten 260 Stadtbewohner und auch Stadtgäste Platz nehmen. Im Gebäude wurde auch die Bezirksverwaltung untergebracht.

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