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Standseilbahn Žaliakalnis

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Aušros Str. 6, Kaunas
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Kaunas ist die einzige Stadt in Litauen, wo dieses historische Transportmittel im Einsatz ist. Die Standseilbahnen, sowohl die erste und eine der ältesten in Europa – Seilbahn Žaliakalnis, wie auch die zweite, etwas jüngere – Seilbahn Aleksotas, werden als Verkehrsmittel und auch als Attraktion wie auch besonderer Akzent eines Stadtbesuches benutzt.

Bei immer zunehmendem Wachstum der Stadt, wurde im Jahr 1927 ein Entschluss gefasst, Standseilbahnen einzurichten und so die Verbindung mit den von dem Zentrum entfernten Stadtvierteln zu vereinfachen. Das war ein bedeutsames und auch gleichzeitig sehr spezielles Zeichen der Modernisierung. Die neu gebaute Standseilbahn hat auch die in Žaliakalnis etwas ruhiger gewordenen Bauvorhaben wieder angetrieben. Die Seilbahn wurde an der Stelle der früheren Treppe gebaut, die aber wegen des hohen Schwierigkeitsgrades nur sehr mäßig genutzt wurde.

Die Standseilbahn Žaliakalnis wurde im Jahr 1931 eröffnet, in ihren Wagen passen 36 Passagiere. Der mit 2 m/s Geschwindigkeit von der V. Putvinskio Str. hochfahrende Wagen erreicht die obere Station in etwa 1,5 Minuten. Ursprünglich war es vorgesehen, dass die Seilbahn nur morgens und abends, wenn die Menschen sich zur Arbeit oder auf dem Rückweg beeilen, im Einsatz sein würde. Nur eines der Wagen war als Personenwagen vorgesehen, der zweite – mit Steinen geladen – diente als Gegengewicht. Die Popularität der Standseilbahn war überwältigend. Das im November 1931 in der Zeitschrift Lietuvos aidas gefundene Zitat illustriert es bestens: Auch wenn die Standseilbahn außer Betrieb ist, kommen viele Menschen, die es vielleicht nicht gewusst oder vergessen haben, zu Standseilbahn und kraxeln auf dem Weg der Standseilbahn den Berg hoch, oder runter.

In der Blütezeit der provisorischen Hauptstadt war es auch spät abends möglich auf den Berg hochzufahren. In der unteren Station wurde ein Windschutz gebaut und später auch eine bis heute nicht veränderte Station. Geplant waren noch mehrere Seilbahnen, zum Beispiel an dem Vytautas Berg, damit mehr Personen bequem das S. Dariaus und S. Girėno Stadion erreichen können. Im Jahr 1935 wurde allerdings nur eine Standseilbaht zum Aleksotas gebaut.

Im Jahr 2015 wurden mit Beschluss der EU-Kommission 44 Objekte modernistischer Architektur der Zwischenkriegszeit in Kaunas mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet, unter ihnen auch das in Litauen einzigartige Transportmittel.

Genießen Sie den Weg zu der Standseilbahn durch die V. Putvinskio Str. In der Zwischenkriegszeit waren in diesen Gebäuden der modernistischen Architektur zahlreiche diplomatische Ländervertretungen niedergelassen. Heute in dieser Straße, wo sich auch zahlreiche Museen, das Künstlerhaus Kaunas, die Vytautas-Magnus-Universität befinden, findet man auch viel Straßenkunst.

Standseilbahn Žaliakalnis

Aušros Str. 6, Kaunas

Kaunas ist die einzige Stadt in Litauen, wo dieses historische Transportmittel im Einsatz ist. Die Standseilbahnen, sowohl die erste und eine der ältesten in Europa – Seilbahn Žaliakalnis, wie auch die zweite, etwas jüngere – Seilbahn Aleksotas, werden als Verkehrsmittel und auch als Attraktion wie auch besonderer Akzent eines Stadtbesuches benutzt.

Bei immer zunehmendem Wachstum der Stadt, wurde im Jahr 1927 ein Entschluss gefasst, Standseilbahnen einzurichten und so die Verbindung mit den von dem Zentrum entfernten Stadtvierteln zu vereinfachen. Das war ein bedeutsames und auch gleichzeitig sehr spezielles Zeichen der Modernisierung. Die neu gebaute Standseilbahn hat auch die in Žaliakalnis etwas ruhiger gewordenen Bauvorhaben wieder angetrieben. Die Seilbahn wurde an der Stelle der früheren Treppe gebaut, die aber wegen des hohen Schwierigkeitsgrades nur sehr mäßig genutzt wurde.

Die Standseilbahn Žaliakalnis wurde im Jahr 1931 eröffnet, in ihren Wagen passen 36 Passagiere. Der mit 2 m/s Geschwindigkeit von der V. Putvinskio Str. hochfahrende Wagen erreicht die obere Station in etwa 1,5 Minuten. Ursprünglich war es vorgesehen, dass die Seilbahn nur morgens und abends, wenn die Menschen sich zur Arbeit oder auf dem Rückweg beeilen, im Einsatz sein würde. Nur eines der Wagen war als Personenwagen vorgesehen, der zweite – mit Steinen geladen – diente als Gegengewicht. Die Popularität der Standseilbahn war überwältigend. Das im November 1931 in der Zeitschrift Lietuvos aidas gefundene Zitat illustriert es bestens: Auch wenn die Standseilbahn außer Betrieb ist, kommen viele Menschen, die es vielleicht nicht gewusst oder vergessen haben, zu Standseilbahn und kraxeln auf dem Weg der Standseilbahn den Berg hoch, oder runter.

In der Blütezeit der provisorischen Hauptstadt war es auch spät abends möglich auf den Berg hochzufahren. In der unteren Station wurde ein Windschutz gebaut und später auch eine bis heute nicht veränderte Station. Geplant waren noch mehrere Seilbahnen, zum Beispiel an dem Vytautas Berg, damit mehr Personen bequem das S. Dariaus und S. Girėno Stadion erreichen können. Im Jahr 1935 wurde allerdings nur eine Standseilbaht zum Aleksotas gebaut.

Im Jahr 2015 wurden mit Beschluss der EU-Kommission 44 Objekte modernistischer Architektur der Zwischenkriegszeit in Kaunas mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet, unter ihnen auch das in Litauen einzigartige Transportmittel.

Genießen Sie den Weg zu der Standseilbahn durch die V. Putvinskio Str. In der Zwischenkriegszeit waren in diesen Gebäuden der modernistischen Architektur zahlreiche diplomatische Ländervertretungen niedergelassen. Heute in dieser Straße, wo sich auch zahlreiche Museen, das Künstlerhaus Kaunas, die Vytautas-Magnus-Universität befinden, findet man auch viel Straßenkunst.

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