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Villen Komplex

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Maironio Str. 14 und Maironio Str. 12, Druskininkai
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Druskininkai wird das erste Mal im Jahr 1596 in historischen Quellen erwähnt, wo es geschrieben steht, dass Dorf Druskininkai an den Herren Voropaj, den Verwalter des Pervalkas Schlosses übergeben wurde. Schon zu damaliger Zeit bemerkten die Bewohner des Dorfes die Heilkräfte der salzigen Quellen an den Ufern von Nemunas und heilten so ihre wunden Beine. Es ist sogar eine Dynastie der Volksärzte Sūručiai (dt. die Salzigen) bekannt. Auch die Bedeutung des Wortes druskininkai ist Personen, die von der Herstellung und von dem Handel mit Salz leben.

Im Jahr 1794 ernannte der polnische König Stanislaus August Poniatovski Druskininkai per Dekret zur Heilstätte. Im Jahr 1837 erteilte Kaiser Nikolaus I die Erlaubnis den durch seine Schlamm- und Mineralbäder bekannten Kurort weiter zu entwickeln. Am Ende des 19. Jh. war das Städtchen schon außerhalb der grenzen des Russischen Reiches bekannt. Der im Ersten Weltkrieg stark gelittene Kurort wurde im Jahr 1930 wiederaufgebaut. Die Zahl der Menschen, die sich hier behandeln ließen, wuchs in der Zwischenkriegszeit schnell, es wurden zahlreiche neue Villen gebaut und die früher gebauten wieder in Schuss gebracht.

Etwas weiter von dem bunten Treiben des Zentrums des Kurortes Druskininkai entfernt, erwartet die Architekturgourmets die Nachspeise, reich bestückt mit Elementen von durchbrochenen Schnitzereien. Das ist ein besonders einheitlich in die Umgebung des Kurortes eigebundenes, von Pflanzen umgebenes Zwei-Villen-Komplex. Die schickere von den beiden, mit der Nummer 14 gekennzeichnete, strahlt italienische Romantik aus.

Die Gebäude wurden am Ende des 19. Jh. aus Holz gebaut. Gerade zu dieser Zeit und auch etwas später, vor dem Ersten Weltkrieg, hatten Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, Petras Rimša und auch andere wichtigen Künstler und Intellektuellen jener Zeit den Kurort für sich entdeckt.

Es wird behauptet, dass der Komplex einem lokalen Geschäftsmann Frenkel gehörte. Er eröffnete in der Villa ein Restaurant und war auch einer der ersten in der Stadt, der Zimmer an Urlauber vermietet hatte. Der erste Name der Villa war Imperial. Eine vertäfelte Blockhaus-Villa in Elfenbeinfarbe. Die Fassade des Gebäudes ist mit Openwork Elementen (im sogenannten russischen Stil) dekoriert. Das kleinere Gebäude des Komplexes ist etwas bescheidener, einstöckig, aber trotzdem reichlich mit dekorativen Details ausgestattet.

Schauen Sie sich auch die etwas später gebaute, dem Komplex sehr ähnliche, eher aber schweizerische als italienische Villa in der Maironio Str. 16 an. Diese Villa darf auch betreten werden, hier gibt es schon seit Jahren das zum Kult gewordene Kaffeehaus Širdelė (dt. Herzchen). Alle diese Villen änderten im Laufe der Jahre ihre Funktionen, heute sind sie ein Teil des Ferienkomplexes Dainava.

Villen Komplex

Maironio Str. 14 und Maironio Str. 12, Druskininkai

Druskininkai wird das erste Mal im Jahr 1596 in historischen Quellen erwähnt, wo es geschrieben steht, dass Dorf Druskininkai an den Herren Voropaj, den Verwalter des Pervalkas Schlosses übergeben wurde. Schon zu damaliger Zeit bemerkten die Bewohner des Dorfes die Heilkräfte der salzigen Quellen an den Ufern von Nemunas und heilten so ihre wunden Beine. Es ist sogar eine Dynastie der Volksärzte Sūručiai (dt. die Salzigen) bekannt. Auch die Bedeutung des Wortes druskininkai ist Personen, die von der Herstellung und von dem Handel mit Salz leben.

Im Jahr 1794 ernannte der polnische König Stanislaus August Poniatovski Druskininkai per Dekret zur Heilstätte. Im Jahr 1837 erteilte Kaiser Nikolaus I die Erlaubnis den durch seine Schlamm- und Mineralbäder bekannten Kurort weiter zu entwickeln. Am Ende des 19. Jh. war das Städtchen schon außerhalb der grenzen des Russischen Reiches bekannt. Der im Ersten Weltkrieg stark gelittene Kurort wurde im Jahr 1930 wiederaufgebaut. Die Zahl der Menschen, die sich hier behandeln ließen, wuchs in der Zwischenkriegszeit schnell, es wurden zahlreiche neue Villen gebaut und die früher gebauten wieder in Schuss gebracht.

Etwas weiter von dem bunten Treiben des Zentrums des Kurortes Druskininkai entfernt, erwartet die Architekturgourmets die Nachspeise, reich bestückt mit Elementen von durchbrochenen Schnitzereien. Das ist ein besonders einheitlich in die Umgebung des Kurortes eigebundenes, von Pflanzen umgebenes Zwei-Villen-Komplex. Die schickere von den beiden, mit der Nummer 14 gekennzeichnete, strahlt italienische Romantik aus.

Die Gebäude wurden am Ende des 19. Jh. aus Holz gebaut. Gerade zu dieser Zeit und auch etwas später, vor dem Ersten Weltkrieg, hatten Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, Petras Rimša und auch andere wichtigen Künstler und Intellektuellen jener Zeit den Kurort für sich entdeckt.

Es wird behauptet, dass der Komplex einem lokalen Geschäftsmann Frenkel gehörte. Er eröffnete in der Villa ein Restaurant und war auch einer der ersten in der Stadt, der Zimmer an Urlauber vermietet hatte. Der erste Name der Villa war Imperial. Eine vertäfelte Blockhaus-Villa in Elfenbeinfarbe. Die Fassade des Gebäudes ist mit Openwork Elementen (im sogenannten russischen Stil) dekoriert. Das kleinere Gebäude des Komplexes ist etwas bescheidener, einstöckig, aber trotzdem reichlich mit dekorativen Details ausgestattet.

Schauen Sie sich auch die etwas später gebaute, dem Komplex sehr ähnliche, eher aber schweizerische als italienische Villa in der Maironio Str. 16 an. Diese Villa darf auch betreten werden, hier gibt es schon seit Jahren das zum Kult gewordene Kaffeehaus Širdelė (dt. Herzchen). Alle diese Villen änderten im Laufe der Jahre ihre Funktionen, heute sind sie ein Teil des Ferienkomplexes Dainava.

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