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Vladas Jurgutis Hauptschule in Palanga

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Ganyklų Str. 2 / Kretingos Str. 21, Palanga
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Palanga ist eine der ältesten Ortschaften in Litauen, die schon im Jahr 1161 in schriftlichen Quellen erwähnt wird. In den 15.-17. Jahrhunderten war es der wichtigste litauische Hafen. Seit dem Jahr 1819 bis zum Ersten Weltkrieg, gehörten Palanga und zahlreiche Ortschaften in der Umgebung dem Kurland Gouvernement, und bis zum Jahr 1921 – Lettland. Die Verwandlung von einer Hafenstadt zu einem Kurort wurde im Jahr 1824 intensiver, als Oberst der kaiserlichen Armee, Graf Mykolas Tiškevičius zum Eigentümer von Palanga wurde. Die Straßen Vytautas, S. Darius und S. Girėnas, J. Basanavičius wurden zum Zentrum der neuen Stadt. Die J. Basanavičius Straße wurde zu der Hauptallee. Die neue Architektur des Kurortes (offiziell wurde der Titel im Jahr 1909 erteilt), die überwiegend aus Holz gestaltet wurde, fügte sich harmonisch in die Natur der Küste. Diese Tendenz wurde auch in der Zwischenkriegszeit fortgesetzt.

Im Jahr 1938 fegte über den Kurort Palanga ein großes Feuer, das große Schäden angerichtet hatte. Die Stadt verlor ihr Gymnasium, Post, einige Hauptschulen, die im Zentrum der Stadt sich befindenden Geschäfte, Marktplatzgebäude, Bernsteinwerkstätten und viele Industriegebäude. Obwohl das Bildungsministerium erst kürzlich den Bau von modernen Bildungseinrichtungen in Skuodas und Kretinga finanziert hatte, es wurden über 350 Tausend Litas für ein neues Schulgebäude im Kurort zur Verfügung gestellt.

Für Palanga wurde das Projekt des berühmten Stasys Kudokas der Vievis Schule angepasst. Das Projekt wurde etwas geändert, indem zum Beispiel im selben Gebäude eine Wohnung für Direktor vorgesehen wurde. Es ist aber nicht die Wohnung des Leiters, die dieses Bildungsgebäude von den anderen in Litauen unterscheidet. Die pikanteste Verbesserung des Projektes war – die geräumigen Räume, die für Urlauber, Touristen und Ausflügler vorgesehen waren. Sogar bis zu 200 Betten! Das ist ein richtiges Beispiel für einen guten Geschäftssinn – warum sollen die Räume leer bleiben, wenn die Schüler in Ferien sind?

Die in weniger als einem Jahr gebaute Schule wurde zu einem Symbol der Wiedergeburt des Kurortes. Architekturhistoriker Dr. Vaidas Petrulis beschreibt es als monumental, symmetrisch und Zeitgeist atmend. Die Journalisten nannten derzeit das Gebäude reifwerdende Erdbeere.

Wer ist Vladas Jurgutis, nach dessen Namen die Schule im Jahr 1997 genannt wurde (in den Jahren der Sowjetokkupation wurde der Komplex durch ein neues Gebäude und ein Anbau erweitert)? Er war ein in der Palanga Grafschaft geborener Geistlicher, Wirtschaftsprofessor (Litas Vater), Leiter der Litauischen Bank, gehörte dem litauischen katholischen Jugendverband Ateitininkai.

Vladas Jurgutis Hauptschule in Palanga

Ganyklų Str. 2 / Kretingos Str. 21, Palanga

Palanga ist eine der ältesten Ortschaften in Litauen, die schon im Jahr 1161 in schriftlichen Quellen erwähnt wird. In den 15.-17. Jahrhunderten war es der wichtigste litauische Hafen. Seit dem Jahr 1819 bis zum Ersten Weltkrieg, gehörten Palanga und zahlreiche Ortschaften in der Umgebung dem Kurland Gouvernement, und bis zum Jahr 1921 – Lettland. Die Verwandlung von einer Hafenstadt zu einem Kurort wurde im Jahr 1824 intensiver, als Oberst der kaiserlichen Armee, Graf Mykolas Tiškevičius zum Eigentümer von Palanga wurde. Die Straßen Vytautas, S. Darius und S. Girėnas, J. Basanavičius wurden zum Zentrum der neuen Stadt. Die J. Basanavičius Straße wurde zu der Hauptallee. Die neue Architektur des Kurortes (offiziell wurde der Titel im Jahr 1909 erteilt), die überwiegend aus Holz gestaltet wurde, fügte sich harmonisch in die Natur der Küste. Diese Tendenz wurde auch in der Zwischenkriegszeit fortgesetzt.

Im Jahr 1938 fegte über den Kurort Palanga ein großes Feuer, das große Schäden angerichtet hatte. Die Stadt verlor ihr Gymnasium, Post, einige Hauptschulen, die im Zentrum der Stadt sich befindenden Geschäfte, Marktplatzgebäude, Bernsteinwerkstätten und viele Industriegebäude. Obwohl das Bildungsministerium erst kürzlich den Bau von modernen Bildungseinrichtungen in Skuodas und Kretinga finanziert hatte, es wurden über 350 Tausend Litas für ein neues Schulgebäude im Kurort zur Verfügung gestellt.

Für Palanga wurde das Projekt des berühmten Stasys Kudokas der Vievis Schule angepasst. Das Projekt wurde etwas geändert, indem zum Beispiel im selben Gebäude eine Wohnung für Direktor vorgesehen wurde. Es ist aber nicht die Wohnung des Leiters, die dieses Bildungsgebäude von den anderen in Litauen unterscheidet. Die pikanteste Verbesserung des Projektes war – die geräumigen Räume, die für Urlauber, Touristen und Ausflügler vorgesehen waren. Sogar bis zu 200 Betten! Das ist ein richtiges Beispiel für einen guten Geschäftssinn – warum sollen die Räume leer bleiben, wenn die Schüler in Ferien sind?

Die in weniger als einem Jahr gebaute Schule wurde zu einem Symbol der Wiedergeburt des Kurortes. Architekturhistoriker Dr. Vaidas Petrulis beschreibt es als monumental, symmetrisch und Zeitgeist atmend. Die Journalisten nannten derzeit das Gebäude reifwerdende Erdbeere.

Wer ist Vladas Jurgutis, nach dessen Namen die Schule im Jahr 1997 genannt wurde (in den Jahren der Sowjetokkupation wurde der Komplex durch ein neues Gebäude und ein Anbau erweitert)? Er war ein in der Palanga Grafschaft geborener Geistlicher, Wirtschaftsprofessor (Litas Vater), Leiter der Litauischen Bank, gehörte dem litauischen katholischen Jugendverband Ateitininkai.

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